VITA


Uwe Stickert erhielt bereits mit sieben Jahren Klavier- und Gesangsunterricht u.a. am Spezialgymnasium für Musik „Schloß Belvedere“ Weimar. Sein Gesangsstudium an der HfM „Franz Liszt“ Weimar bei Prof. Mario Hoff schloss er mit Auszeichnung ab.
Seine ersten Stationen auf der Opernbühne waren u.a. Komische Oper Berlin, Aalto-Theater Essen, Nationaltheater Weimar oder das Nationaltheater Mannheim, wo er u.a. in folgenden Partien zu hören war: Jupiter in Händels „Semele“; „Arnold“ in „Guillaume Tell“, „Dorvil“in „La Scala di Seta“, Rodrigo in „Otello“ oder „Almaviva“ in „Barbiere di Siviglia“ (Rossini); als „Titus“, „Tamino“, „Ferrando“, „Don Ottavio“ oder „Belmonte“ (Mozart).
In den vergangenen Jahren hat Uwe Stickert international im französischen Fach als Gounods „Faust“ in Bern oder als „Raoul“ in Meyerbeers „Les Huguenots“ in Nizza und Nürnberg auf sich aufmerksam aufgemacht, wofür er 2015 in der Zeitschrift „Opernwelt“ als „bester Sänger“ nominiert wurde. Er sang den „David“ in Wagners „Meistersingern“ am MüPa in Budapest, den „Tonio“ in „La Fille du Régiment“ in Shanghai oder „Desportes“ in „Die Soldaten“ am Teatro Real Madrid.

2020 singt Uwe Stickert seinen ersten „Lohengrin“ am Theater Erfurt ebenso wie seinen ersten „Florestan“ in „Fidelio“.

2019:

Fierrabras (Schubert) Theater Bern

Reigen (Boesmanns) Theater Bern

Schwanda, der Dudelsackpfeifer (Weinberger) Musiktheater im Revier, Gelsenkirchen

Lanzelot, Paul Dessau, Nationaltheater Weimar

2020:

Lanzelot von Paul Dessau, Theater Erfurt

Lohengrin von Richard Wagner, Theater Erfurt

Die Wohlgesinnten von Hector Parrà, Oper Nürnberg

Damnation de Faust von Berlioz, Theater Innsbruck

Im Konzertfach ersang sich Uwe Stickert einen hervorragenden Ruf als Oratorien- und Liedsänger und gastierte u. a. mit den großen Bach-Passionen in Israel, Italien, China, der Schweiz und Frankreich. Eine enge Zusammenarbeit verbindet ihn mit Ludwig Güttler, und der Bach Akademie. Uwe Stickert sang wiederholt mit namhaften Dirigenten wie Helmut Rilling, Adam Fischer, Sir Neville Marriner oder Kevin Edusej.

Zu seinen Aufnahmen zählt u.a. „Böhmische Weihnacht“ aus der Dresdner Frauenkirche (2016), „Das Schloss Dürande“ von Othmar Schoeck, (2019), die Ersteinspielung von Otto Nicolais „Die Rückkehr des Verbannten“ (2016) oder „Erwin und Elmire“ (2008) der Fürstin Anna-Amalia zu Sachsen-Weimar-Eisenach nach einem Libretto von Goethe.